Vom Freitag, 30. Oktober bis Sonntag, 01. November 2026 finden die diesjährigen Elite Weltmeisterschaften in Ludwigsburg statt. Die Schweizer Delegation ist voll motiviert und gut vorbereitet angereist.
Den ersten Einsatz werden am Freitagnachmittag Sava Baumann/Chiara Dotoli gegen die Mannschaft aus Japan haben. Am Abend bestreiten sie dann noch das erste Spiel gegen Deutschland. Sie werden an dieser WM zu beweisen versuchen, dass die Lücke zu den deutschen Favoritinnen deutlich kleiner geworden ist und sie ihnen Paroli bieten können. In der Challenger Leage Radball sind Renato Bianco/Elia Bianco für Italien im Einsatz und versuchen um den Aufstieg in die Elite League mitzureden.
Nach der Eröffnungsfeier steht die erste Medaillenentscheidung im 4er open an. Die deutsche Mannschaft ist hier in der Favoritenrolle, doch mit einer guten Leistung liegt für Selina Niedermann/Geraldine Unternährer/Valerie Unternährer/Rhea Martinez vielleicht sogar mehr als eine Silbermedaille drin. Die Entscheidung um den 3. Rang werden Frankreich und Hongkong unter sich ausmachen.
Nach der Siegerehrung im 4er open steigen die Radballer Timon Fröhlich/Yannick Fröhlich gleich gegen einen der Mitfavoriten aus Österreich (Patrick Schnetzer/Markus Bröll) ins Turnier ein. Neben der Schweiz und Österreich ist sicher die deutsche Mannschaft mit Michael Birkner/Robert Mlady nicht zu unterschätzen.
Den Abschluss des Tages bestreiten aus Schweizer Sicht die Einer Frauen mit dem Abschluss der Qualifikation. Sina von Rotz bestreitet ihre erste WM und darf ganz sicher mit einer erstmaligen Finalqualifikation liebäugeln. Mit etwas anderen Ambitionen geht Alessa Hotz an den Start. Sie hat zwar sehr starke deutsche Konkurrenz, weiss jedoch, dass sie an einem guten Tag ganz vorne mitmischen kann.
Am Samstag stehen für die Radballer Timon Fröhlich/Yannick Fröhlich die Spiele gegen Tschechien und Ungarn an, bei denen sie einen Sieg anstreben. Am Abend steht dann noch der Viertelfinal auf dem Programm. Die Radballerinnen Sava Baumann/Chiara Dotoli spielen gegen Japan und Deutschland die Rückrunde. Am späten Nachmittag steht das Finale in der Kategorie 2er open an, in welchem die in der Schweiz wohnhaften Patrick Tisch/Julia Hämmerli für Deutschland an den Start gehen werden. Sie werden alles versuchen, um die favorisierten Titelverteidiger ins Wanken zu bringen.
Timon Fröhlich/Yannick Fröhlich Foto: Fiona Kern
Als Höhepunkt aus Schweizer Sicht steht am Abend das Finale der Einer Frauen auf dem Programm mit hoffentlich doppelter Schweizer Beteiligung.
Am Sonntagmorgen greifen die 2er Frauen mit der Qualifikation in den Wettkampf ein. Die Ausgangslage in dieser Kategorie zeigt sich sehr spannend, sind doch nach den Titelverteidigerinnen Schlüter/Jodeleit gleich drei Paare im Rennen, welche sich um die Medaillen balgen werden. Mit Larissa Tanner/Simona Lucca und Patricia Bernegger/Andrea Bernegger hat die Schweiz dabei gleich zwei heisse Eisen im Feuer. Der Final wird am Nachmittag ausgetragen.
Larissa Tanner/Simona Lucca, Foto: Beat Tanner
Am Nachmittag fallen auch im Radball sowohl bei den Frauen wie auch bei den Männern die Entscheidungen, wobei wir sehr stark auf eine Schweizer Beteiligung hoffen.
Programm
Betreuerteam
Paul Looser, Delegationsleiter
Leana Hotz, Trainerin Kunstrad
Patricia Kottmann, Trainerin Kunstrad
Werner Artho, Trainer Radball
Roman Schneider, Trainer Radball
Bernhard Walker, Mechaniker
Fazit:
Spannende Wettkämpfe mit hochstehenden Entscheidungen stehen an. Die Schweiz ist nicht in allen Kategorien vertreten, doch dürfen 5-6 Medaillen erwartet werden. Wir wünschen der ganzen Mannschaft alles Gute und viel Glück! Lasst eure Träume wahr werden.
Bericht: Marianne Kern