Der Hockey A Wettbewerb der Unicon 22 startete am Mittwoch, 29. Juli 2026, und das Schweizer Nationalteam setzte gleich ein deutliches Ausrufezeichen. Mit einem souveränen 7:0-Sieg gegen Germany 2 gelang der perfekte Auftakt ins Turnier.
Auch Swiss Team 2 erwischte einen starken Start und zeigte von Beginn an eine engagierte Leistung. Weniger erfolgreich verlief der Turnierbeginn für das Junior Swiss Team, das sich gegen Germany 1 mit 0:7 geschlagen geben musste und zunächst Mühe hatte, ins Turnier zu finden.
Nach dem ersten Turniertag fiel die Bilanz dennoch sehr positiv aus: Das Swiss Team gewann alle fünf Partien und setzte sich souverän an die Tabellenspitze. Swiss Team 2 entschied drei seiner fünf Spiele für sich und positionierte sich in der oberen Tabellenhälfte. Das Juniorenteam konnte eines von fünf Spielen gewinnen und fand sich zunächst im hinteren Teil der Tabelle wieder.
Am zweiten Turniertag standen zunächst die letzten Vorrundenspiele auf dem Programm. Nach Abschluss der einfachen Vorrunde wurde das Teilnehmerfeld in eine obere und eine untere Tabellenhälfte aufgeteilt. Anschliessend spielten beide Gruppen in einer Rückrunde gegeneinander.
Vor der Teilung der Tabelle waren für jedes Team noch vier Begegnungen zu absolvieren. Das Swiss Team blieb weiterhin ungeschlagen und verteidigte souverän die Tabellenspitze. Swiss Team 2 erreichte mit zwei Siegen, einem Unentschieden gegen Germany 3 und einer Niederlage den vierten Tabellenrang. Das Juniorenteam belegte mit zwei Siegen und zwei Niederlagen einen Platz in der unteren Tabellenhälfte.
Bereits am selben Tag begann die Rückrunde, welche am Freitag mit den letzten Spielen abgeschlossen wurde. Das bislang makellose Swiss Team musste dabei erstmals zwei Niederlagen hinnehmen – gegen Germany 1 mit 3:5 sowie gegen die BTC Baukau Boogaloos mit 1:3. Trotzdem qualifizierte sich das Team souverän für den Halbfinal.
Auch Swiss Team 2 schaffte den Einzug in die Vorschlussrunde. Trotz drei Niederlagen und einem Unentschieden gegen Germany 2, das punktgleich war, sicherte sich die Mannschaft dank des gewonnenen Direktduells aus der Vorrunde den vierten Tabellenplatz. Besonders dieses Unentschieden war hart erkämpft, denn der Ausgleich gelang erst in den Schlussminuten.
Das Junior Swiss Team beendete das Turnier mit zwei Unentschieden und zwei Niederlagen auf dem 7. Schlussrang und sammelte wertvolle internationale Erfahrung.
Am Samstag stand für die Hockeyspieler ein Ruhetag auf dem Programm, um sich optimal auf die Halbfinals vorzubereiten. Für Nick gab es allerdings keine Pause: Er startete im Muni Downhill und qualifizierte sich als 14. für die Finalläufe. Für einen Podestplatz reichte es zwar nicht, dennoch war die Finalqualifikation ein schöner Erfolg. Am Sonntagmorgen stand zudem der IUF Slalom auf dem Programm, bei dem sich Nicolai mit einem starken Lauf für den Final vom Dienstag qualifizieren konnte.
Die Halbfinalpaarungen boten sogar die Möglichkeit eines rein schweizerischen Finals. Zunächst traf Swiss Team 2 auf Germany 1, musste sich jedoch deutlich mit 2:10 geschlagen geben und spielte anschliessend um Bronze. Direkt danach folgte der Halbfinal des Swiss Teams gegen die BTC Baukau Boogaloos. In einer intensiven und hart umkämpften Partie setzte sich die Schweiz mit 7:5 durch und sicherte sich den Finaleinzug.
Im Spiel um Platz drei unterlag Swiss Team 2 den BTC Baukau Boogaloos mit 2:5 und beendete das Turnier auf dem hervorragenden vierten Rang.
Dann folgte der grosse Final gegen Germany 1 – ein Spiel, das an Spannung kaum zu überbieten war. Die Deutschen erwischten den besseren Start und gingen in der zweimal 20 Minuten dauernden Partie rasch mit 3:0 in Führung. Die Schweiz kämpfte sich zwar zurück, doch Deutschland konnte zunächst immer wieder vorlegen.
In einer hektischen und umstrittenen Schlussphase wurde ein nicht eindeutig sehender Treffer nicht anerkannt – ein entscheidender Moment der Partie. Die Schweiz nutzte die Chance, drehte das Spiel und ging erstmals in Führung. Nun war deutlich zu spüren, dass den Deutschen die Kräfte schwanden, während die Schweizer immer stärker wurden. Mit grossem Einsatz und beeindruckendem Teamgeist baute die Schweiz den Vorsprung auf 8:7, 9:7 und schliesslich 10:7 aus.
Schlusspfiff – Weltmeister!
Die Schweiz verteidigt ihren Weltmeistertitel erfolgreich und bleibt die Nummer eins im Einradhockey. Mit Leidenschaft, Teamgeist und grossem Kampfwillen gelang es dem Schweizer Nationalteam, den Titel erneut nach Hause zu bringen.
Herzliche Gratulation an alle Athletinnen und Athleten zu dieser herausragenden Leistung an der Unicon 22. Ein besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Schweizer Fans, die den weiten Weg nach Steyr auf sich genommen haben und unsere Teams während des gesamten Turniers mit ihrer grossartigen Unterstützung lautstark angefeuert haben.
Die Schweiz bleibt eine Weltmacht im Einradhockey – und das soll auch in Zukunft so bleiben.



